
Jetzt erst recht den Scheinwerfer auf Investitionen in grüne Start-ups richten!
Der Klimawandel nimmt keine Rücksicht auf Aufmerksamkeitsverschiebungen
Wie das geht oder gehen kann, mehr dazu auf dem „Green Angels Summit 2026“ am 23. März 2026, 13:00 bis 20:00 Uhr, in Köln, im Sport & Olympia Museum.
Angel Investorinnen und Investoren, für die grün investieren kein Hype ist, sondern unver-zichtbar für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft, rocken die Bühne. In Joint Pitches mit „ihren“ Start-ups gewähren sie einen Blick hinter die Kulissen ihrer an Risiken und Freuden reichen gemeinsamen Reise und animieren zur Vorbildnachfolge. Wir brauchen mehr grüne Angels! Das ist auch die feste Überzeugung von NRW-Umweltminister Oliver Krischer, der seine Eröffnungsrede betitelt mit: „Jetzt die grüne Zukunft finanzieren: Business Angels als Transformationsbooster“.
Alle Speaker und Programmhighlights des Summits AGENDA
Die Teilnahme ist kostenfrei! ANMELDUNG
NEU in BAAR!
Aulinger Rechtsanwälte Notare
Aulinger Rechtsanwälte Notare ist eine wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Kanzlei mit regio-naler Verankerung im Ruhrgebiet. Mit rund 50 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, da-runter 12 Anwaltsnotaren, bietet Aulinger an den Standorten Bochum und Essen eine Full-Service-Beratung in allen relevanten Bereichen des Wirtschaftsrechts. Die Kanzlei verbindet fundierte juristische Expertise mit praxisnahen Lösungen und einem tiefen Verständnis un-ternehmerischer Zusammenhänge.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Beratung von Gründerinnen und Gründern, Wachs-tumsunternehmen sowie Business Angels und institutionellen Investoren. Aulinger begleitet Beteiligungen und Finanzierungen, strukturiert Investitionsmodelle und berät zu gesellschaftsrechtlichen Fragen und Vertragsgestaltungen im Bereich IP/IT Recht. Dabei verbindet die Kanzlei rechtliche Kompetenz mit Begeisterung für Innovationen und unternehmerisches Denken.
Wir freuen uns sehr, mit der Mitgliedschaft bei der Business Angels Agentur Ruhr e.V. Teil eines starken regionalen Netzwerks zu sein. Der Austausch mit Business Angels, Gründerin-nen und Gründern sowie weiteren Akteuren des Innovationsökosystems ist für uns ein wich-tiger Baustein, um unternehmerisches Wachstum zu begleiten, Innovationen zu fördern und unsere rechtliche Expertise frühzeitig in Entwicklungs- und Investitionsprozesse einzubringen.
www.aulinger.eu
Interview mit BAAR Neu-Mitglied, Lukas Thomsen, Mülheim an der Ruhr
Rechtsanwalt | Start-Up Enthusiast & Investor
BAAR: „Können Sie sich kurz vorstellen und erzählen, warum Sie sich dem BAAR-Netzwerk angeschlossen haben?“
„Ich bin Rechtsanwalt und ehem. Gründer im FinTech-Bereich und interessiere mich für In-vestitionen, Unternehmertum und gesellschaftliche Entwicklung. Aus meinem Netzwerk haben sich dann in letzter Zeit Investitionsmöglichkeiten in Start-ups ergeben. In der Folge habe ich mich dem BAAR-Netzwerk angeschlossen, um besser zu investieren (d.h., insbesondere weiteres “Know-how” und Kontakte zu sammeln).
BAAR: „Was motiviert Sie als Business Angel, haben Sie einen Branchenfokus und wel-che Werte leiten Ihre Investmententscheidungen?“
„Mich motivieren finanziell sinnvolle Entscheidungen und die gemeinsame Arbeit mit schlau-en Gründern – mit wiederum außergewöhnlichen Umsetzungsfähigkeiten – an einer inspirierenden Zukunft. Beides muss letztlich Hand in Hand gehen, um nachhaltig zu sein. Gesellschaftlich destruktive Geschäftsmodelle (Drogen, Glücksspiel, “Casual Dating”, vieles im Bereich Social Media etc.) sind aus Mangel an Interesse daher nichts für mich.“
BAAR: „Wie balancieren Sie Rendite und Risiko in Ihren Investments?“
„Auch wenn sicher i.d.R. nicht zu empfehlen, investiere ich bei meinen Start-up Investments nicht besonders diversifiziert. Die nachfolgenden Überlegungen entsprechen nur meinem begrenzten Wissenstand. Nicht alle Start-ups haben das gleiche enorme Renditepotential (z.B. ~10x MOIC in sieben Jahren) und dienen damit nach meinem Verständnis ex ante gem. dem Gesetz der “outlier-driven returns” als sinnvolle Investitionen. Gleichwohl finde ich auch Unternehmen mit absehbarerer, aber dafür potentiell geringerer upside spannend. Mit die-sen Investitionen folge ich dann wohl nicht mehr dem Gesetz der “outlier-driven returns”. Ich bin daher dazu übergegangen, Start-up Investments bewusst nicht hinreichend diversifi-ziert und eher opportunistisch zu betreiben.“
BAAR: „Haben Sie eine prägende Angels Erfahrung, die Sie teilen möchten?“
„Bisher habe ich keine sonderlich prägenden Erfahrungen gemacht, ich denke aber, dass das eher ein gutes Zeichen ist.“
BAAR: „Welche Tipps geben Sie Gründerinnen und Gründern, die Sie als Angel gewinnen möchten?“
„Ehrlich gesagt bin ich kein Fan dieser Frage, weil ich den Gründern nicht vorgeben will, wie meine Kriterien aussehen. Ich kannibalisiere damit ja schließlich meine eigenen Due Diligence – Möglichkeiten.“
Mit Spannung erwartet: Der „Green Startup Report 2026“
Wie entwickelt sich das grüne Start-up-Ökosystem in Deutschland? Welche Trends prägen grüne Geschäftsmodelle? Welche Rahmenbedingungen brauchen sie, um zu wachsen?
Am 25. Februar 2026 stellt das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit den „Green Startup Report 2026“ im Rahmen einer öffentlichen Pressekonferenz vor. Die Studie basiert auf einer langjährigen empirischen Forschung zu grünen Gründungen und wird von über 20 Partnerorganisationen unterstützt und getragen. Auch die Business Angels Agentur Ruhr (BAAR) ist als Partner dabei.
Wer tiefer einsteigen und mit den Wissenschaftlern des „Green Start-up Reports 2026“ in den direkten persönlichen Austausch treten will, dem bietet sich dazu auf dem Green Angels Summit NRW, Montag, 26. März 2026 in Köln, die perfekte Gelegenheit im Agenda-Slot: „Brandaktuell: Ergebnisse Green Startup Report 2026“
Jetzt kostenfrei anmelden
• Green Angels Summit NRW, Montag, 26. März 2026, 13:00 bis 20:00 Uhr, Köln
EINLADUNG+ANMELDUNG
• Pressekonferenz Green Startup Report 2026, Mittwoch, 25. Februar 2026, 10:00 bis 11:00 Uhr online via Zoom
https://us02web.zoom.us/j/82756906682?pwd=zVtIoCNnBBoWn4tEngYk5Epya2iFES.1
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VentureCapital Magazin & StartingUp werden ein Magazin
Ab 2026 bündeln das VentureCapital Magazin und StartingUp ihre Kräfte: Los geht es mit der Ausgabe 1/2026 am 14. Februar u.a. mit den Themen: Gründung bis Series A, Technologietransfer aus Hochschule & Forschung, sowie Fördermittel. Weitere Gemeinschaftsausgaben folgen am 9. Mai, am 17. Juli sowie am 31. Oktober in der Sonderausgabe “Start-up 2027 – DER Wegweiser für Gründer”.
Die Idee dahinter: Gründerinnen und Gründer werden enger an Finanzierungsthemen her-angeführt, Investoren entdecken die innovativsten Start-ups – alles in einem Magazin. Die Themen Growth Capital, Private Equity und M&A bleiben fester Bestandteil des VentureCapital Magazins.
Online geht es wie gewohnt weiter – beide Marken sind mit ihrem jeweils eigenen Online-Auftritt vertreten (https://www.vc-magazin.de/) und (https://www.starting-up.de/)
Von diesen Teams wird noch viel zu hören sein! Es lohnt sich, sie näher kennen zu lernen.
Die Top Ten KUER.NRW Businessplan Wettbewerb 2025
• Fermen Torsion, Jülich
Modulares Bioreaktorsystem, das überschüssigen erneuerbaren Strom in speicherbares Methan umwandelt
• FrachtRadler GmbH, Essen
Erbringung von Logistikdienstleistungen, insbesondere auf der letzten Meile, mit umweltfreundlichen Commercial Cargo Bikes (https://frachtradler.de/)
• kemama GmbH&Co.KG, Köln
Entwicklung modularer, mobiler Stromspeicherlösungen als leistungsstarke, nachhaltige und flexible Alternative zu herkömmlichen Generatoren – ideal für Filmproduktionen, Events oder temporäre Industrieanwendungen (www.kemama.de)
• Khoch3 KlimaKarten UG, Köln
All-in-One-Tool, das bereits vorhandene Bausteine – wie z.B. Klimarisikoanalysen, Fördermittel-Matching, Geodaten-Visualisierung – integriert in einer digitalen Plattform zur kommunalen Klimaanpassung, die Kommunen bei Planung, Umsetzung und Verstetigung von Klimaanpassung effektiv unterstützt (www.khoch3klimakarten.de)
• mechIC, Bochum
Entwicklung innovativer, mechanischer Sensoren, die energieautark arbeiten und ohne zusätzliche Elektronik oder Batterien auskommen. Das erste Produkt ist ein Dehnungssensor, der speziell für Predictive Maintenance und Structural Health Monitoring entwickelt wird (www.mechic.de).
• mobilityHQ GmbH, Köln
Entwicklung und Vertrieb innovativer Mobilitätslösungen für Städte und Kommunen. (www.mobilityhq.com)
• PureSpore, Detmold
Herstellung eines nachhaltigen Pilzproteins, das aus Nebenströmen der Lebensmittelproduktion gewonnen wird und dabei bis zu zweihundertmal weniger Kohlendioxid verursacht als tierisches Eiweiß.
• Senlytics, Aachen
Reduktion der Betriebskosten von Windenergieanlagen durch intelligente Zustandsüberwachung
• Sizeless, Köln
Sizeless denkt Kinderschuhe neu: Ein Schuh, der über drei Größen mitwächst, spart Ressourcen, senkt Kosten für Eltern und fördert gesunde Füße durch passgenauen Sitz (https://www.sizeless-shoe.com).
• VIANU, Düsseldorf
Produktion personalisierter Einlegesohlen im additiven (FDM-) Verfahren, ohne dass überflüssiger Müll entsteht. Traditionell gefertigte Einlegesohlen aus EVA-Schaum verursachen 80% schwer recyclingfähiger Abfall.
Lust auf mehr? Hier alle KUER.NRW TOP TEN im VIDEOPORTRAIT
Kontakt zu den Start-ups über Sarah Micke micke@proruhrgebiet.de
Der KUER.NRW Businessplan Wettbewerb 2026 startet am 15. April 2026
Anmeldung ab sofort möglich ANMELDUNG KUER.NRW Businessplan Wettbewerb
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Zum Nachdenken: Ohne Zuwanderung hat Deutschland keine Chance
Die Geburtenrate von Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit lag im Jahr 2024 bei 1,23 Kindern pro Frau. Ohne Zuwanderung würde die Bevölkerung bei dieser Geburtenrate rapide schrumpfen. Auf 100 Menschen der ersten Eltern-Generation kämen noch 62 Kinder, 38 En-kel und 23 Urenkel. Dieses demografische Ausdünnen passiert innerhalb nur eines Jahrhun-derts. Und das ist mehr als ein theoretisches Gedankenspiel. Es beschreibt einen realistischen demografischen Trend in Deutschland. Das zeigt eine Auswertung von KfW Research.
Bereits heute sind gut 40 % der Schulkinder eingewandert oder haben wenigstens ein Elternteil, das eingewandert ist. Gemäß der 16. Bevölkerungsvorausschau des Statistischen Bun-desamtes würde die Bevölkerung bei einem Außenwanderungssaldo von Null selbst bei einer Geburtenrate von 1,47 bis zum Jahr 2070 um mehr als 23 Mio. Menschen sinken, das heißt um rund 520.000 pro Jahr. Das hätte gravierende Konsequenzen für die Wirtschaft und den Sozialstaat, da vor allem die Zahl der Menschen im Erwerbsalter weniger würde, während die der Menschen im Rentenalter weiter steigt. Deutschland braucht daher Zuwanderung in erheblichem Umfang, idealerweise von jungen Menschen und Fachkräften, die in Deutsch-land eine Ausbildung machen oder gleich einen Beruf ergreifen und im Land bleiben, um eine Familie zu gründen. Für den längeren Zeithorizont wäre auch mit Blick auf den Arbeits-markt eine höhere Geburtenrate wünschenswert.
Quelle: KfW Research
Nächste BAAR Termine
• Mittwoch, 25. Februar 2026, 17:00 Uhr, Essen
BAARforum in PRÄSENZ in Kooperation mit der Essener Wirtschaftsförderung
Exklusiv für BAARmitglieder und geladene Gäste: Bei Interesse bitte Mail an Anja Montag (montag@baar-ev.de)
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BAAR ist das Rückgrat der Angels Szene an der Ruhr und weit darüber hinaus. Es lohnt sich dabei zu sein für Angel Investorinnen und Angel Investoren und solche, die es werden wollen, Family Offices, Venture Capitalists, Kreditinstitute, Rechts und Steuerberaterkanzleien, Gründungsunterstützer. Für Newcomer des Startup Investments hat BAAR einen strukturier-ten Onboarding Prozess.
Einfach anfragen unter montag@baar-ev.de
Business Angels Agentur Ruhr e.V. (BAAR) – Rückgrat der Angels Szene an der Ruhr
Semperstraße 51, 45138 Essen
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