Bilanz 2025 der WIN- Initiative betragt 2,64 Mia. Euro

Die mit viel Aufwand am 27.09.2024 gestartete „WIN-Initiative zur Stärkung von Wachstum und Innovationskapital“ der Bundesregierung mit einem Volumen von 12 Mia. Euro hat eine Jahresbilanz für 2025 vorgelegt. Wie die KfW mitteilt, flossen im Jahr 2025 2,64 Mia. Euro, die sich in 67 % für Scaleup, 18 % für Seed, 10 % für Startup und 5 % für Sonstiges (z.B. Pre-IPO) aufteilen. Sechs von zehn geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen seien umgesetzt, darunter der Wachstumsfonds II und das Standortfördergesetz

Der BITKOM bewertet die Bilanz zurecht so: „Ausgerechnet dort, wo es wirklich zählt, sind die Beteiligten der WIN-Initiative noch die Umsetzung schuldig. Für Stiftungen und Family Offices muss es attraktiver werden, in Startups zu investieren. Und vor allem Pensionskassen und Versorgungswerke müssen einen Teil ihres Kapitals in junge Technologieunternehmen investieren – davon würden beide Seiten profitieren, weil dann auch breite Bevölkerungsteile am Erfolg von Startups teilhaben könnten. Und schließlich müssen Investoren, die wie zum Beispiel Business Angels frühzeitig in Startups eingestiegen sind, ihre Anteile auch weiterverkaufen können. Ohne solche Sekundärmärkte fehlt dem ganzen System die nötige Dynamik.“

Damit unterstützt BITKOM erfreulicherweise die langjährige Forderung an die Bundesregierung, durch initiale Unterstützung von Secondary Strukturen mehr Dynamik und Liquidität in den Frühphasenmarkt zu bringen.

BAAR hat bei der KfW nachgefragt, woraus sich die 18 % für Seed im Detail ergeben, denn damit umfasst dieser Sektor in 2025 immerhin nahezu 500 Mio. Euro.